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Review · Sport

Wok WM: TV Total

Der Winter ist gerade vorbei, Zeit die kalten Jahreszeit zumindest am Monitor zurück zu holen. Wok WM heißt das Spiel, das wir heute unter die Lupe nehmen wollen. Superhit oder Flop? Man darf gespannt sein. #s#right#s#Um was geht es bei Wok WM?…

Titelbild zu Wok WM: TV Total
Der Winter ist gerade vorbei, Zeit die kalten Jahreszeit zumindest am Monitor zurück zu holen. Wok WM heißt das Spiel, das wir heute unter die Lupe nehmen wollen. Superhit oder Flop? Man darf gespannt sein.

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Um was geht es bei Wok WM? Nun, das ist schnell erklärt. Ein gewisser Herr Stefan Raab kam auf die Idee, das es wohl spaßig sei, eine Bobbahn mit einem chinesischen Wok herunterzurutschen. Und damit des Unsinns nicht genug, man muß den Blödsinn auch noch in ein Spiel quetschen. Wer die Hoffnung hatte, hier ein Spiel in der Art der guten alten Wintergames zu bekommen, wird bitter enttäuscht. Aber nicht nur der Umfang des Spiels enttäuscht auf ganzer Linie. Auch die Grafik ist eine einzige Zumutung. Die Animationen sind sehr rucklig und nur sporadisch vorhanden, die Hauptfarbe ist weiß und auf Effekte, die moderne Grafikkarten zaubern können, muß man auch komplett verzichten. Das mag nicht so schlimm sein, wenn wenigstens der Inhalt stimmt, aber auch hier mangelt es an alles Ecken und Enden. Zwar besteht die Möglichkeit, verschiedene Modi wie Zeitfahren, Einer- und Viererwok zu spielen, inhaltlich bleibt es aber immer beim selben. Man versucht irgendwie das Gefährt über eine der sechs Routen ins Ziel zu befördern. Spaß macht das vielleicht fünf Minuten, denn die Strecken ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Zwar kann man während der Fahrt noch diverse Gegenstände einsammeln, Sinn macht das allerdings nicht. Die auf der Packung versprochene „witzige 3D Grafik“ vermisst man also ebenso wie die „abwechslungsreichen Pisten“
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Hinzu kommt eine Steuerung, die einem die Haare zu Berge stehen läßt. Die auf der Packung formulierte „ausgeklügelte Fahrphysik“ entpuppt sich schnell als Lacher. Zwar kann man beschleunigen und abbremsen, in der Praxis ist das aber nicht nötig. Selbst in den ersten Versuchen legt man problemlos Bestzeiten hin. Es reicht, in der Kurve rechtzeitig die entsprechende Taste zu drücken. Rechtzeitig deshalb, weil die Gefährte etwas träge reagieren. Falsch machen kann man nicht viel, taktische Finesse, Strategie oder irgend etwas Interessantes vermisst man gänzlich. Um das Grauen komplett zu machen, ist der Sound noch gruseliger als die Grafik und die Steuerung. Aus den Boxen tönen Sätze wie „Wok it Baby“ und diverse andere Sprüche, die wie irgendwie lustig sein soll, aber einfach dem Spieler den letzten Nerv rauben. Das hat wohl auch der Hersteller gemerkt und diesen Punkt nicht extra beworben. Der einzige Pluspunkt, dem man dem Spiel anrechnen kann ist die kurze Spieldauer von maximal 15 Minuten. Spätestens dann hat man alles gesehen und alle Rekorde gebrochen und kann dieses eigenartige Stück Software im Schrank verschwinden lassen. Leider existiert auch kein Handbuch, wohl aus der Angst, das dieses einen größeren Umfang als das Spiel hätte.

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Was hätte man nun tun können, um Wok WM zu verbessern? Wenigstens irgendeine Langzeitmotivation hätte eingebaut werden müssen. Warum gibt es keine Preisgelder, verschiedene Wokpfannen oder unterschiedliche Fahrer? Wo sind andere Fahrer, die einem Konkurrenz machen? Wo ist ein Multiplayermodus? Nichts davon ist vorhanden. Den auf der Packung versprochenen Suchtfaktor erlebt man also gleich am Anfang. Man sucht bis zum Ende nach dem Sinn des Ganzen. Bleibt also die Frage, was man mit diesem Spiel machen soll. Der wohl einzig mögliche Verwendungszweck ist das Verschenken an einen unbeliebten Bekannten. Allen anderen kann man nur eins raten: Finger weg!

Fazit

Wok WM ist eine einzige Zumutung. Die Steuerung ist mies, der Umfang gering, die Grafik langweilig, die Sprachausgabe nervig. Spiele wie dieses sind der Alptraum eines jeden Testers.