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Gunman Chronicles - Review

Gunman Chronicles

Titel:
Gunman Chronicles
Genre:
Ego-Shooter
Publisher:
Sierra, Rewolf
Max. Spieler:
Multiplayer
3D-Support:
Ja
Autor:
Matthias Jentsch

ScreenshotSobald das Spiel losgeht kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn die Grafik ist atemberaubend. Oft stolziert man durch Oberflächenlevel und sieht nur den Weltraum über sich. Es ist schon faszinierend, was die Entwickler aus der Half-Life Engine gekitzelt haben. Da wieder Open-GL, als auch Direct 3D unterstützt wird, kommen die Spieler in den Genuß toller 3D Grafik. Anfangs stolpern wir durch Maja-Ruinen, später durch Labore und andere komplexe Gebäude. Überall treffen wir auf einstürzende Gebäude, explodierende Schalttafeln und vieles mehr. Überhaupt haben die Entwickler viele „scripted events“, also vorausberechnete Szenen eingebaut. Diese geben dem Spiel eine gehörige Portion Spannung. Man denke hier nur an den Riesendino, der es sich in den Kopf gesetzt hat, uns zu verspeisen. Auch das Intro ist sehr gut gelungen. Man sieht grafisch anspruchsvolle Landschaften und kann das Gefühl der Soldaten gut teilen. Zu der wunderschönen Grafik gesellt sich eine wunderbare Soundkulisse. Überall hört man Dinos kreischen, Wände einstürzen und vieles mehr. Irgendwann reagiert man schon auf die Geräusche und reagiert bevor man etwas sieht. Kritik muß man natürlich wieder der deutschen Version geben, die mit ihren Roboterstimmen sehr an das alte Half-Life erinnern. Nicht schimpfen kann man allerdings über die Steuerung. Half-Life Veteranen finden sich sofort zurecht und haben keine Probleme mit der Belegung. Am günstigsten erweist sich wieder eine kombinierte Maus-Tastatur Steuerung. Neu ist, daß das Mausrad, neuerdings unterstützt wird. Man kann wie gewohnt mit der Maus in alle Richtungen schauen,Screenshotmit der linken Taste feuern und mit der rechten Maustaste und dem Wheel die Waffen konfigurieren. Flott Bedienung ist aber auch nötig, da man oft sehr schnell reagieren muß und nicht lange überlegen kann. Schön ist auch, daß das Programm selber oft abspeichert. Sollte man doch einmal unvorsichtigerweise sterben, wird man nicht weit von seinem Todespunkt wieder ins Spiel gebracht. Sterben kann man dafür recht oft. Überall warten böse Aliens darauf uns das Leben zu nehmen. Wenn es mal nicht die Aliens sind, sind es die Schergen das Generals. Je nachdem in welchem Schwierigkeitsgrad man angefangen hat, entwickelt sich auch der Anspruch im Spiel. Kenner der Vorgänger können ruhig im mittleren Modus anfangen. Anfänger sollten beim leichten Level bleiben. Man ist in Gunmen sowieso besser dran, wenn man langsam vorwärts geht. Oft kann man erleben, daß sich Monster untereinander in die Wolle bekommen. Hat man sich das ganze angesehen, geht man in den Raum und erledigt den Rest.

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