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AquaNox - Review

AquaNox

Titel:
AquaNox
Genre:
Unterwasser-Action
Publisher:
Fishtank Games
Max. Spieler:
Multiplayer
Autor:
Matthias Jentsch

ScreenshotDie Musik entfaltet ihre volle Qualität auch erst, wenn man sich wieder in den Meeren bewegt. Hier kann man wirklich nichts kritisieren, denn die Musik paßt sich immer der Situation an und unterstützt die Handlung auf wunderbare Art und Weise. Nicht in so ganz wunderbar ist hingegen die Steuerung gelungen. Um es auf den Punkt zu bringen: Hier wurde in einigen Bereichen geschlampt. So gibt es beispielsweise keine Pausenfunktion. Man ist also gezwungen, eine einmal angefangene Mission bis zum Ende durchzuspielen. Da diese recht lang sind, kann es schon Probleme geben, wenn mal das Telefon klingelt oder irgend jemand versucht mit einem zu kommunizieren. Nicht so schlimm wäre das, wenn man während der Einsätze abspeichern könnte, doch auch diese Möglichkeit ist nicht vorhanden. Ansonsten steuert sich Aquanox fast wie ein 3D Shooter.

ScreenshotGut gelöst wurde die Navigation unter Wasser. Steuerungscomputer Sally gibt dem Spieler regelmäßig Tips, wo er hinfahren soll. Auch auf dem Radar wird immer der aktuelle Punkt mit einem gelben Pfeil gekennzeichnet. Die beste Funktionalität zur U-Boot Steuerung bietet die Tastatur-Maus Kombination, doch kommt es auch hier zu Problemen. So stimmen einige Angaben des Handbuches nicht. Ein Druck auf die T-Taste soll beispielsweise den Motor stoppen. Leider zeigt dieser sich davon gänzlich unbeeindruckt. Erst ein Doppeldruck auf die Rückwärtstaste stoppt das Gerät. Dies rauszufinden bleibt allerdings Sache des Spielers. Auch funktionieren einige Joysticks absolut nicht mit dem Programm. Ein weiteres Steuerungsübel ist die fehlende Mausunterstützung in den Menüs. Hier muß alles über Tastatur gesteuert werden, was auf Dauer leicht nervig ist. Bei all diesen gravierenden Mängeln in der Steuerung fragt man sich, ob die Betatester da geschlafen haben. Bleibt zu hoffen, daß einige dieser Mängel bald mit Patches abgeschafft werden. Trotzdem sollte man sich nicht entmutigen lassen, denn diese Details nerven zwar, nehmen den Spiel aber nichts von seinem Reiz. Wer erst einmal im Cockpit durch die Meere pflügt wird verstehen warum. Doch wie gesagt, ruhig geht es in dieser Welt nicht zu. Der Schwierigkeitsgrad steigt relativ schnell an und fordert auch in der leichtesten Stufe bald den vollen Piloten. Glücklicherweise wird man meist von ein paar Kameraden begleitet, denen man zwar keine Anweisungen geben kann, die sich aber trotzdem recht schlau verhalten.

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