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Etherlords II - Review

Etherlords II

Titel:
Etherlords II
Genre:
Strategie
Publisher:
Koch Media
Autor:
Matthias Jentsch

ScreenshotAuch an der Grafik hat sich nicht so viel verändert. Ja, teilweise scheint das Grafikset 1:1 übernommen worden zu sein. Sicher, die Aufnahmen sind größer und man sieht wesentlich mehr Details, doch insgesamt fehlen die echten Neuerungen. Einzig und allein in den Kämpfen sieht man einige wirklich neue Effekte, obwohl fast alle Kampfarenen schon aus dem ersten Teil bekannt sind. Auch die Heldengrafiken dürften bei den meisten Spielern eher nostalgische Gefühle wecken, da auch diese übernommen wurden. Positiv ist aber zu vermerken, das sich das Aussehen unseres Helden mit steigender Macht wandelt. Insgesamt kann man die Grafik also nicht als schlecht bezeichnen, aber Innovationen muß man leider mit der Lupe suche. Positiv zeigt sich hier die neue Rasse, die etwas arabisch angehaucht ist und durchweg einen optisch guten Eindruck macht. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Sound. Viele Effekte und Musikstücke wurden übernommen. Diese sind zwar nach wie vor Spitzenklasse, doch auch fehlen einfach die AHA-Effekte, die man noch beim Spielen des ersten Teils hatte. Zwar gibt es nun mehr Sprachausgabe, da sich unser Held mit einigen Verbündeten unterhalten kann, doch reicht dieser Punkt nicht aus, um verwöhnte Spieler mit dem Ohr an die Box zu holen.

ScreenshotProblemlos dagegen funktioniert die Steuerung. Alle Funktionen lassen sich mühelos mit der Maus erreichen. Auch das Zusammenstellen des Zauberbuches funktioniert gut. Einziges Problem: Einmal erstellte Zaubersets können nicht abgespeichert werden. So kann es also vorkommen, das man nach jedem Kampf sein Zauberbuch umstellen muß. Hier wäre eine komfortable Savefunktion sicher besser gewesen. Gerade beim Kampf gegen die Monster des bleichen Rosts braucht man spezielle Zaubersprüche, die einem beim Kampf gegen normale Monster nicht nützlich sind. Wechseln sich diese Monster nun regelmäßig ab, kommt man um eine ständige Umverteilung nicht herum. Ein weiteres Manko offenbart sich in den Kämpfen. Sollte der Spieler mehrere Kreaturen beschworen haben, kann es in Einzelfällen dazu kommen, das man eine bestimmte Kreatur nur sehr schwer anwählen kann, weil diese von anderen verdeckt wird. Diese Ausfälle sind glücklicherweise selten und fallen daher nicht so stark ins Gewicht. Insgesamt kann man die Steuerung mit „gut“ beurteilen.

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